Bereits seit einigen Jahren steht unsere Schule in engem Kontakt zum Gerebernushaus in Sonsbeck. Während der Corona-Pandemie bastelten unsere Kinder Fackeln, Weihnachtskarten oder Baumschmuck. Unter Leitung von Inga Tremblau finden nunmehr seit fast einem Jahr regelmäßige Treffen zwischen Alt und Jung statt, bei denen gemeinsam gemalt, gesungen, gelesen, gebacken oder auch gepflanzt wird.

Wir sind stolz und freuen uns riesig, dass das Engagement unserer Kinder auf diese Weise belohnt wird und arbeiten daran, dass der Austausch in der nächsten Zeit ausgeweitet werden kann, denn eines ist klar: Unser Projekt Generationen verbinden ist ein Gewinn für alle! 

Mit unserem generationenverbindenden Projekt gehören wir zu bundesweit acht Siegern, die von der Organisation "Children for a better future" in einem mehrstufen Bewerbungsprozess ausgewählt wurden. Als Preis winkte eine mehrtägige Fahrt nach Berlin zum CHILDREN Jugend hilft! Camp, welches nun in den Herbstferien stattfand.

Eingeleitet wurden die Camptage mit einem Auftakttreffen der unterstützenden Teamer*innen und Mentor*innen, die während der Zeit den Kindern mit Rat und Tat beiseite standen und diese in der Weiterentwicklung der Projekte unterstützten.

Fünf Schülerinnen und Schüler sowie Frau Tremblau, die das Projekt an der Schule leitet, hatten die Gelegenheit, andere Projekte kennenzulernen und bereits erste Gemeinsamkeiten bzw. Berührungspunkte zu reflektieren sowie sich mit ihren jeweiligen Mentorinnen zurückzuziehen und individuell am eigenen Projekt weiterzuarbeiten oder spezifische Fragen zu klären. 

Während der Tage in Berlin besuchten die Kinder außerdem verschiedene Workshops zu Themen wie z.B. Öffentlichkeitsarbeit oder Social Media, die bei der Weiterentwicklung des Projektes helfen können. 

Workshop

Als eines der Highlights des diesjährigen Camps zählte die feierliche Abendgala inklusive Preisverleihung. Hier wurde für unsere Kinder der rote Teppich ausgerollt und sie konnten sich und ihr Projekt gebührend feiern lassen. Das leckere Essen, die Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Raphael Langenscheidt, die unterhaltsame Moderation von Julian Janssen, die musikalische Untermalung und natürlich die Auszeichnung der Siegerprojekte selbst machten den Abend zu etwas wirklich Besonderem.

Empfang

Den krönenden Abschluss des Camps bildete das Treffen mit Elke Büdenbender, der Frau des deutschen Bundespräsidenten. Frau Büdenbender empfing alle Teilnehmenden im Schloss Bellevue und nahm sich viel Zeit für Fragen und Gespräche. 

Berlin - wir fahren nach Berlin!

Auszeichnung
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Abschluss

Wir sind stolz und freuen uns riesig, dass das Engagement unserer Kinder auf diese Weise belohnt wird und arbeiten daran, dass der Austausch in der nächsten Zeit ausgeweitet werden kann, denn eines ist klar: Unser Projekt Generationen verbinden ist ein Gewinn für alle! 




Nachmittage mit Senioren des
 Gerebernus-Hauses - eine Herzensangelegenheit


Schülerinnen und Schüler der beiden siebten Klassen führen gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Frau Tremblau, mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Gerebernus-Hauses regelmäßig gesellige Nachmittage durch. Fünf Termine fanden bisher statt, bei denen fleißig gebastelt, gesungen, gespielt, gebacken und gemeinsam gelesen wurde.

So fing alles an: 
 


"Wir waren am 23.08.2023 mit 12 Kindern aus den beiden 6. Klassen zu einem Spielenachmittag im Seniorenheim in Sonsbeck. Wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt. 6 Kinder waren in der Gruppe im Erdgeschoss und 6 Kinder in der Demenzgruppe im 1. Obergeschoss. Ich war mit in der Demenzgruppe. Einer netten älteren Dame wurde durch eine Betreuerin aus dem Sessel geholfen. Sie kam auf mich zu und sagte, dass sie sich sehr freuen würde, dass ich mit ihr spielen möchte. Wir setzten uns gemeinsam an den Tisch, um „Mensch-ärgere-dich-nicht“ zu spielen. Nach einiger Zeit setzte sich noch ein Mann zu uns, der auch noch mitspiele wollte. Die Püppchen des Spiels sind extra größer, so dass die älteren Menschen sie besser greifen können.  Um 15 Uhr gab es Kaffee, Plätzchen und Kuchen für die Bewohner. Um 15:30 Uhr war die Spielzeit leider schon vorbei und wir haben uns unten mit den anderen Mitschülern getroffen. Als wir gehen wollten, wurden wir von einer Bewohnerin angesprochen, uns etwas Selbstgemachtes auszusuchen. Die Mädchen bekamen einen Schutzengel und die Jungen einen Wichtel. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Ich fand den Nachmittag toll und freue mich auf das nächste Mal." (Matilda Lange, Klasse 6b)

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Eintritt für Lehrer verboten


Wenn Sie schon immer mal wissen wollten was passiert, wenn Lehrerinnen und Lehrer in der Hölle landen, weil ein Schüler sie dorthin gewünscht hat, dann wäre die Aufführung unserer Theater-AG unter Leitung von Herrn Schmitz genau das Richtige für Sie gewesen. 

Dann hätten sie den Trubel und die Aufregung in der Hölle miterleben können. Die Pläne des Teufels und seiner Großmutter sowie der Höllenratten stellten sich nach anfänglicher Euphorie doch (leider) als undurchführbar heraus, den nachdem die Lehrkräfte sich vom ersten Schrecken erholt hatten, reformierten sie die Hölle. Das reichte von der Einführung moderner Reformkost aus Brennesseln und Löwenzahn über regelmäßiges Händewaschen bis zum Flötenunterricht für Furcht und Schrecken, die Gehilfen des Teufels. Wie man sich vorstellen kann, ergaben sich daraus Konflikte und Kämpfe, aus denen am Ende die Lehrerinnen und Lehrer doch als Sieger hervorgingen, bis der Teufel mit seinen Gehilfen flüchtete, nachdem ihn sogar seine Höllenratten verlassen hatten, weil sie es in der Hölle einfach nicht mehr aushielten.

Die Lehrkräfte kehrten schließlich zur Erde und an ihre Arbeit zurück, weil sich herausstellte, dass das Wort eines Schulkindes nicht genug Gewicht hat, um Lehrer in die Hölle zu verdammen.

Ein ganzes Schuljahr lang trafen sich die Schülerinnen und Schüler einmal in der Woche, machten Sprech- und Atemübungen, lernten Texte auswendig, studierten Rollen ein und probierten Kleidung an- und aus. 
Im voll besetzten Kastell stellten die Kinder ihr schauspielerisches Können und ihren Teamgeist unter Beweis. Die Aufführung war ein großer Erfolg und das Publikum zeigte sich begeistert.




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